Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät

Die Fakultät

Die juristische Fakultät gehörte 1456 zu den Gründungsfakultäten der Universität Greifswald. Seit ihrer Erweiterung um eine ökonomische Abteilung im Jahre 1915 hat die juristische Fakultät den Status einer Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät. 1946 wurde die Fakultät von der sowjetischen Militäradministration geschlossen. Am 15. Juni 1990 beschloss der Senat der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald die Wiedererrichtung der Fakultät in der Form, in der sie 1946 aufgehoben wurde. Mit der kultusministeriellen Zulassung des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre zum Wintersemester 1993/1994 fand die Fakultät ihre heutige Gestalt.
Viereinhalb Jahrzehnte nach ihrer Schließung bei Kriegsende wurde die traditionsreiche Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald wiedererrichtet. Das Studium der Rechtswissenschaften wird seit dem Sommersemester 1991 angeboten.


Ranking

Den Studierenden soll ein Studium ermöglicht werden, das jenseits der Massenuniversität Raum für individuelle Entfaltung, persönliche Betreuung und ein partnerschaftliches Miteinander gibt. Positive Rankings in der Fachpresse, die die rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Teilbereiche für ihre Forschungs- und Lehrtätigkeiten regelmäßig erhalten, zeigen, dass sie auf dem richtigen Weg ist.


Hinweise und Durchführung der praktischen Studienzeit

Während des Studiums muß außerdem eine nicht von der Fakultät organisierte praktische Studienzeit von mindestens drei Monaten , davon in der Regel ein Monat in der Zivil-, Straf- und Verwaltungsrechtspflege, absolviert werden, die bei einem Gericht, einer Verwaltungsbehörde, einem Rechtsanwalt, der Rechtsabteilung eines Unternehmens, einer Gewerkschaft oder einem Verband oder bei einer sonstigen geeigneten Stelle abgeleistet werden kann.


Studienziel

Das Studienziel wird durch § 1 des Juristenausbildungsgesetzes (JAG) bestimmt. Das Studium hat demgemäß den Zweck, den Studenten zu befähigen, das geltende Recht auf der Grundlage anerkannter wissenschaftstheoretischer Erkenntnisse und unter Berücksichtigung beruflicher Erfordernisse in geordneter Argumentation auszulegen und anzuwenden.


Fachübergreifende Möglichkeiten

Über die juristische Ausbildung im engeren Sinne hinaus können weitere berufsqualifizierende Fähigkeiten erlernt und gefördert werden. Dazu zählt namentlich die Ausbildung in Fachsprachen (z.B. Englisch, Französisch, Russisch), der Umgang mit juristischen Datenbanken (z.B. Juris). Die angestrebte Verbindung von Rechts- und Staatswissenschaften in einer Fakultät gestattet vor allem die gründliche Einbeziehung volks- und betriebswirtschaftlicher Studien. Die grundsätzlich mögliche Teilnahme an Veranstaltungen anderer Fakultäten trägt zur Vertiefung der Allgemeinbildung bei.




Für Anfragen benutzen Sie bitte die Kontaktformulare auf den Webseiten der Fakultät.


Weiterführende Links zur Fakultät und zum Studium:


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