Fachartikel : Steuerrecht

29.04.2011

GFE Nürnberg: Zur Frage der Umsatzsteuer

Das Unternehmenskonzept der GFE Nürnberg sah vor, dass Käufer ein Blockheizkraftwerk in Containerbauweise erwerben. Sobald das Blockheizkraftwerk auf dem Grundstück des Käufers/ Eigentümers oder eines Dritten aufgestellt ist, sollte es zurückgepachtet werden. Doch dazu kam es nicht. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg verhaftete Mitglieder der Geschäftsführung, Vermögenswerte wurden gesichert und über das Vermögen der GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH wurde zwischenzeitlich das Insolvenzverfahren eröffnet. Nun tritt bei einigen Käufern das steuerrechtliche Problem auf, dass das Finanzamt die Umsatzsteuer wieder zurückfordert oder gar nicht erst auszahlt.Die Behandlung durch die Finanzämter. Der Steuervorteil für die Käufer sollte darin bestehen, dass die auf den Kauf des Blockheizkraftwerkes entfallende Umsatzsteuer gegenüber dem Finanzamt im Wege

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06.09.2010

Denkmalschutz: Möglichkeiten des Grundsteuererlasses bei Kulturdenkmälern

Besonders im Osten Deutschlands haben nicht gerade wenige Herrenhäuser und Landschlösser Teile ihrer historischen Gestalt verloren. Die Ursachen dafür sind oftmals in dem vor 1989/90 durch politisch-ideologische Vorgaben gelenktem Desinteresse des Staates zu suchen. Bis zur politischen Wende der Jahre 1989/90 waren die Möglichkeiten zum Erhalt von Kulturdenkmälern gegenüber den notwenigen Maßnahmen zudem eng begrenzt. Dabei entstand ein Investitionsstau, der bis heute nicht vollständig abgebaut ist. Deshalb lassen sich entsprechende Immobilien von Investoren nicht immer rentabel betreiben. In diesen Fällen ist es möglich, sich von der anfallenden Grundsteuer befreien zu lassen. Allerdings werden die Anforderungen an die Nachweisführung von Seiten der Behörden und durch die Gerichte teilweise recht hoch angesetzt. Ilex Rechtsanwälte & Steuerberater konnte bereits verwaltungsgerichtliche Verfahren mit dem Ziel des Grun

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04.03.2010

Pferderennen sind nicht gemeinnützig

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat durch Urteil vom 22. April 2009, I R 15/07, entschieden, dass Trabrennen, welche ein im Übrigen wegen Förderung der Tierzucht gemeinnütziger und deshalb steuerbefreiter Verein veranstaltet, steuerpflichtig sein können. Dieses Urteil ist aber darüber hinaus relevant, weil es Grundsätze aufstellt, die für jede Sportveranstaltung und Leistungs-/Zuchtschau gelten.Der Verein hatte geltend gemacht, die Trabrennen seien als Leistungsprüfungen für die Zucht unerlässlich. Auch das Tierzuchtgesetz sehe derartige Prüfungen vor. Es handele sich daher um rein züchterische Veranstaltungen, die als sog. Zweckbetrieb ebenfalls steuerbefreit seien. Dem hat sich der BFH nicht angeschlossen. Seiner Auffassung nach sind Trabrennen vor allem sportliche Veranstaltungen und ein beliebtes Freizeitvergnügen.Der Verein unterhält einen Rennbetrieb, der als steuerbegünstigter Zweckbetri

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02.05.2007

Tierarztkosten nicht so einfach steuerlich absetzbar

Das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz hat die Klage einer Tierhalterin abgewiesen (AZ: 6 K 2079/06), die die tierärztliche Behandlung ihres an Diabetes erkrankten Hundes steuerlich als außergewöhnliche Belastung geltend machen wollte. Da die Klägerin seit längerer Zeit an einer Erkrankung der Wirbelsäule und beider Knie leidet (Behinderungsgrad 30%), war aus medizinischer Sicht eine Bewegungstherapie als notw

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07.12.2006

Bundesfinanzhof entscheidet über Steuer für schwere Geländewagen

Das oberste deutsche Finanzgericht ist nunmehr zur Entscheidung darüber aufgerufen, ob schwere Geländewagen mit einem Gesamtgewicht von über 2,8 t weiter als LKW versteuert werden oder nicht. Grundlage dieser Situation sind Entscheidungen der Finanzgerichte der Länder, die die momentane Praxis der Finanzämter derartige Fahrzeuge nach Hubraum zu besteuern, gekippt haben. So hat z.B. das Finanzgeri

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07.12.2006

Doppelbesteuerungsabkommen zwischen

Nach aktueller Mitteilung des Bundesfinanzministeriums vom 22.6.2006 wird das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten, das eigentlich zum 10.8.2006 auslaufen sollte, bis zum 10.8.2008 verlängert. Nach Artikel 30 des Abkommens vom 9. April 1995 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Vermeidung der Doppelbesteue­rung auf de

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26.06.2006

Steuern ab 2005 – Wichtige Änderungen im Überblick

- Teil I: Gesetzliche RV, Versorgungswerk, landwirtschaftliche Alterskasse, private Leibrentenversicherung -Bekanntlich wird ab dem Jahre 2005 der Systemwechsel hin zur nachgelagerten Besteuerung der Alterseinkünfte vollzogen. Das System lässt sich vereinfachend wie folgt beschreiben: Beiträge zu den Vorsorgeinstitutionen werden steuerfrei gestellt bzw. mindern die Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer. Kün

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26.06.2006

Alterseinkünfte, Beiträge und Steuern ab 2005 – Wichtige Änderungen im Überblick

- Teil II: Betriebliche Altersversorgung -Für die betriebliche Altersversorgung (BAV) gibt es fünf mögliche Durchführungswege: Direktzusage, Unterstützungskasse, Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds. Ihre steuerliche Behandlung war in der Vergangenheit uneinheitlich. Künftig ist für fast alle Formen der BAV die nachgelagerte Besteuerung, d.h. Steuerfreistellung in d

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21.06.2006

Anforderungen an ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch im Sinne von § 8 Abs. 2 Satz 4 Einkommensteuergesetz

Vielen Arbeitnehmern ist es gestattet, den zur Verfügung gestellten Dienstwagen auch für private Fahrten zu benutzen. Will man allerdings verhindern, daß der insoweit entstandene Geldwertevorteil entgegen der sogenannten 1 %- Regelung bewertet wird, muß ein anderes Verhältnis zwischen dem privaten und den übrigen Fahrten in einem ordnungsgemäßen Fahrtenbuch nachgewiesen werden ( &se

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19.06.2006

Erbschaftsteuer – weitere Steuererhöhungen drohen noch 2005

In Zeiten leerer Kassen sucht die Finanzverwaltung nach neuen Einnahmequellen. Dabei geraten zunehmend Nachkommen in den Fokus. In den kommenden fünf Jahren werden sie ein Vermögen von einer Billion Euro aus Erbschaften erhalten, ca. acht Millionen Haushalte werden Betriebe oder Immobilien erben. In den Jahren 2011 bis 2015 werden sogar 1,3 Billionen Euro an Nachkommen weitergereicht.

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16.06.2006

Steuerpflicht von Kapitaleinkünften

Neue Tendenzen im Steuerrecht!Steuerpflicht von KapitaleinkünftenSollten Sie auch zu denjenigen Steuerzahlern gehören, die immer brav ihre Einkünfte aus Kapitalvermögen erklärt haben, dann sollten Sie zusehen, Ihre Bescheide so weit wie möglich offen zu halten (z.B. durch Einspruch, soweit die Monatsfrist noch nicht abgelaufen ist)

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