Bank- und Börsenrecht
Phishing: Konto leergeräumt!
Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden verzeichnete im Jahr 2009 insgesamt 2.923 Straftaten aufgrund des Abgreifens von Kontozugangsdaten im Online-Banking ("Phishing"). Dies stellt eine Zunahme im Vergleich zum Vorjahr dar. Bedenkt man, dass ein gewisser Teil der Straftaten entweder nicht zur Anzeige gelangt oder dem Bundeskriminalamt nicht angezeigt wurde, dürfte das reale Ausmaß der Straftaten aufgrund von sogenannten Phishing-Handlungen sogar noch etwas größer [...] » mehr | |
Bank- und Börsenrecht
Landgericht Berlin verurteilt DeuMIB zur Rückabwicklung
Die Rechtsanwälte haben einen Erfolg gegen die Deutsche Mittelstand Investitions-und Beteiligungs GmbH (DeuMIB) erzielen können. Diese wurde mit Urteil des Landgerichts Berlin vom 17.03.2010 (AZ. 25 O 40/10) zur Rückabwicklung einer Kapitalanlage verurteilt.Die Gesellschaft hatte sich in dem vorliegenden Verfahren nicht zur Wehr gesetzt,sondern ein Versäumnisurteil in Kauf genommen. Es bleibt daher abzuwarten, ob die Vollstreckung gegen die Rechtsnachfolgerin der [...] » mehr |
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Bank- und Börsenrecht
Commerzbank rechnet Allofin Hedgefonds-Indexzertifikate nicht ab
Die Commerzbank als Emittentin der Allofin Hedgefonds-Indexzertifikate hat ein weiteres Abrechnungsproblem. Wir berichteten bereits, dass die Commerzbank nicht in der Lage ist, bei dem so genannten Benchmark-Zertifikat den Anlegern den Wert des Zertifikats zu berechnen. Zur Begründung stützt sich die Commerzbank auf das Vorliegen einer Marktstörung.Nunmehr taucht ein ähnliches Problem bei den so genannten Allofin Hedgefonds-Indexzertifikaten auf. Im Zuge der [...] » mehr | |
Bank- und Börsenrecht
Vertrag gekündigt? Untergang vorprogrammiert!
Vom großen Unternehmen bis zur kleinen Privatperson; jeder Teilnehmer am Wirtschaftsleben hat dem juristischen Sprachgebrauch nach auch Schulden. Oftmals sind dies einfache Verbindlichkeiten bei einem Kreditkartenunternehmen, die nach der nächsten Fälligkeit abgebucht werden.Von diesen einfachen Verbindlichkeiten sind aber hohe Ratenkredite oder gar Immobilienfinanzierungen zu unterscheiden. Viele Kreditnehmer fragen sich, was geschieht, wenn dieses [...] » mehr |
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Bank- und Börsenrecht
SCHUFA-Auskunft soll noch teurer werden
Berlin 24. Februar 2010Die Bild-Zeitung und auch die Berliner Morgenpost berichten, dass die Kreditauskunft bei der SCHUFA Holding AG künftig teurer werden soll. So sollen Verbraucher, die über ihre eigenen Daten eine Auskunft bei der SCHUFA erlangen wollen, statt bisher 7,80 Euro bald 18,50 Euro pro Auskunft zahlen. Angeblich will die SCHUFA damit auf die Vorschrift reagieren, dass ab April 2010 einmal jährlich eine kostenlose Auskunft zu erteilen ist.Die [...] » mehr | |
Bank- und Börsenrecht
Wie sicher ist HBCI-Banking?
"Stoppen Sie Pishing und Pharming mit einem sicheren Chipkartenleser", lautet ein Werbespruch der Deutschen Kreditwirtschaft, durch den dem Bankkunden das sogenannte HBCI-Banking-Verfahren (Homebanking Computer Interface) schmackhaft gemacht werden soll. Doch wie sicher ist das HBCI-Verfahren wirklich?Wie funktioniert HBCI-Banking?HBCI wurde von verschiedenen Bankengruppen in Deutschland entwickelt und vom Zentralen Kreditausschluss (ZKA) überprüft und [...] » mehr |
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Weiteres anlegerfreundliches Urteil des BGH zu den Kick-Backs vom 12.Mai 2009 Ausführlicher Kommentar zu den Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs wegen Verschweigen von Kick-BacksDer Bundesgerichtshof (im folgenden BGH abgekürzt) hat ein weiteres Urteil zu dem Thema Kick-Backs veröffentlicht Aktenzeichen XI ZR 586/07).Ein am 19.12.2006 veröffentlichtes Urteil des BGH hat für viel Wirbel gesorgt. Der BGH hat festgestellt, dass Banken verpflichtet sind über sogenannte Kick-Backs den Anleger aufzuklären. [...] » mehr | |
Bank- und Börsenrecht
Citibank entschädigt Anleger - Hoffnung oder Enttäuschung? Lohnt sich ein Vergleich? Überprüfung für € 100Lehman Geschädigte können von Rechtsanwalt Dawood für eine Pauschale von € 100 prüfen lassen, welche Quote Sie zu erwarten haben und ob sich der Vergleich lohnt. Für die Frage, ob sich ein solcher Vergleich überhaupt lohnt, sind die Höhe des Vergleichs und die Erfolgsaussichten im Klagefall ausschlaggebend.Die Citibank entschädigt einen [...] » mehr |
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Bundesdatenschutzgesetz - wenn Unternehmen Unternehmen bewerten
Die Kopfnoten der Finanzwelt - wenn Unternehmen Unternehmen bewertenDer Markt für Bonitätsdaten ist nicht erst seit der Finanzkrise gefragt. Wenn zwei Unternehmen einen Vertrag schließen, stellt sich bei den Verhandlungspartnern meist eine Frage: Können die anderen auch zahlen? Gerade wenn es um hohe Beträge geht, sind die Zweifel und Ängste groß. Natürlich verspricht die andere Seite, zahlungsfähig zu sein. Doch wissen kann man [...] » mehr | |
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Miese Geschäfte mit Trading Programmen – Beschwerde gegen die Volksbank Bodensee–Basel
Schweizer Banken und „Basler-Investment“ klingen in den Ohren der Verbraucher nach Seriosität, Zuverlässigkeit und Bonität. Das dem nicht immer so sein muss, stellen nun Anleger fest, die ihr Geld in das „Basler Investment“ der Volksbank Bodensee – Zweigniederlassung Basel gesteckt haben. Das „Basler Investment“ war den deutschen Anlegern von einem deutschen Vermögensverwalter als renditeträchtig empfohlen worden. [...] » mehr |
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Bank- und Börsenrecht
SCHUFA-Klausel - was ist das denn?
Die SCHUFA-Klausel – Große Gefahr, ganz klein gedruckt Die medienwirksamen Enthüllungen bei der Deutschen Bahn oder Lidl haben das Bewusstsein der Bevölkerung für den Datenschutz gestärkt. Dabei führt der eigentliche Datenschutzskandal nach wie vor ein Schattendasein. Banken, Versicherungen, Telekommunikationsanbieter usw. geben IHRE Daten allzu bereitwillig an sogenannte Auskunfteien (z.B. SCHUFA, Creditreform usw.) weiter. Die verantwortlichen [...] » mehr | |
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Wirbel um Fremdwährungskredite – Österreichische Oberbank AG wird der Zwangskonvertierung beschuldigt
Viele „Häuslebauer“ in Österreich und Deutschland erlebten Ende letzten Jahres eine böse Überraschung. Ihre Fremdwährungskredite wurden von Schweizer Franken auf Euro umgestellt. Zu dem Ärger über die mangelnde Informationspolitik der Banken kommt die zusätzliche finanzielle Belastung durch höhere Zinsen, Monatsraten, Spesen und Liquiditätszuschläge. Für manche kann es eng werden. In den letzten [...] » mehr |
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Bank- und Börsenrecht
Steuersparmodell Eigentumswohnung – Wie Banken versuchen, sich aus der Affäre zu ziehen
Wie wir bereits mehrmals berichteten, spielen auch die Banken beim Thema Schrottimmobilie weiterhin eine unrühmliche Rolle. In vielen Fällen werden die notwendigen Darlehen der Bank gleich mitvermittelt. Selbst dann, wenn die Bank bei Abschluss des Kreditvertrages keine Kenntnis von der fragwürdigen Rentabilität der häufig als Kapitalanlage oder Altersvorsorge angepriesenen Objekte hatte, steht ihr ein Weg offen, sich schadlos aus der Affäre zu ziehen: Nach Ablauf [...] » mehr | |
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Beraterhaftung: Banken in der Pflicht
Auch risikofreudige Anleger haben ein Recht auf umfassende Beratung durch ihre Bank. Diesen Grundsatz bestätigte das Oberlandesgericht Oldenburg in seinem Urteil vom 24. September 2008. Der Kunde hatte sich 1999 mit dem Anliegen an seine Bank gewandt, ihn über Kapitalanlagen zur Altersvorsorge und zum Kapitalaufbau zu informieren und zu beraten. Dabei wollte er eine wachstumsorientierte Anlagestrategie verfolgen. Wachstumsorientiert bedeutet, dass er für die Chance [...] » mehr |
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Bank- und Börsenrecht
Prozesserfolg: Inkassofirma muss Eintrag im Datenbestand der SCHUFA Holding AG widerrufen
„Aus einer Mücke soll man keinen Elefanten machen“, so lautet eine bekannte Redewendung, die uns bereits von dem antiken Satiriker Lukian aus dem 2. Jhd. n. Chr. überliefert ist. Diese Empfehlung hat ein Inkasso-Institut nicht beherzigt, welches eine Forderung von wenigen hundert Euro durchsetzen wollte und zur „Beschleunigung der Zahlungsmoral“ einen sog. Negativeintrag in den Datenbestand der SCHUFA Holding AG eintragen ließ. Die eigentliche Forderung, [...] » mehr | |
Bank- und Börsenrecht
Verlustreiche Bauherrenmodelle – BGH präzisiert Aufklärungspflicht der Banken
Immer wieder sorgen Bauherren- und Erwerbermodelle für negative Schlagzeilen. Aus der Hoffnung auf Steuerersparnis und Rendite wird für manchen Anleger ein Albtraum. Häufig geraten dabei auch Banken in Misskredit, die bei einem Darlehen den Beitritt zu einem Mietpool zur Vergabebedingung machen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem nun verkündeten Urteil die Aufklärungspflichten der finanzierenden Banken präzisiert.Bereits 1992 hatte der [...] » mehr |
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Bank- und Börsenrecht
Benchmark Opportunitas – Mit dem Turbo in den Totalverlust?
Commerzbank und Benchmark setzen Handel aufgrund einer Marktstörung aus – Anleger lassen nun rechtliche Schritte prüfenAls Klaus M. im Frühjahr 2006 sein Kapital – rund 60000 Euro - in Benchmark Opportunitas Indexzertifikate anlegte, wusste er, dass diese Investition Risiken beinhaltet. Da es sich aber laut Auskunft des Anbieters nicht um ein rein spekulatives Investment handelte und die Unterlagen über mehrere Jahre kontinuierliche [...] » mehr | |
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Neue Entscheidung des Bundesgerichtshofs macht Mut für Lehman Brothers Geschädigte Gute Chancen für Anleger, die im Sommer 2008 ein Zertifikat erworben habenMit einem aktuellen Urteil vom 07.10.2008 hat der Bundesgerichtshof eine Rechtsfrage entschieden, die für viele der aktuellen Zertifikatfälle von Lehman Brothers entscheidend sein wird. Nach der Rechtsprechung des BGH war klar, dass beratende Banken die Wirtschaftspresse auswerten müssen und [...] » mehr |
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Bank- und Börsenrecht
Beratungsfehler bei Lehman Brothers Zertifikaten auch bei Morgan Stanley Zertifikaten Ähnliche Beratungsfehler wie bei Lehman Zertifikaten, sind auch bei dem Erwerb von anderen Zertifikaten, beispielsweise bei Morgan Stanley, zu verzeichnen.In Einzelfällen wurde völlig falsch über das Risiko der Anleihe aufgeklärt. In einem Fall wurde fälschlicherweise zugesichert, die Anleihe sei über den deutschen Einlagensicherungsfonds abgesichert.Auch bei [...] » mehr | |
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Zertifikate: Erste Vergleiche mit Bank abgeschlossen Für zwei Mandantinnen hat es sich gelohnt mit einem Rechtsanwalt gegen Ihre Bank vorzugehen, einer Mandantin wurden 97,5 % und der anderen Mandantin wurden 83 % ersetzt Letzte Woche konnte für zwei Mandantinnen ein Vergleich erzielt werden.Nach einem persönlichen Verhandlungstermin bei der Bank, war man bei der Bank offensichtlich davon überzeugt, vor [...] » mehr |
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